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Feuerwehr


Die Freiwillige Feuerwehr Günterberg wurde 1933 nach dem Grundsatz "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" gegründet. Zu dieser Zeit besaß die Wehr eine große Handspritze, die von zwei Pferden gezogen und von 12 Kameraden bedient werden musste. Erst 1934 erhielten die Günterberger die erste Motorspritze und 1937 dafür einen Wagen. Nach den Kriegswirren nahm 1946 die Wehr wieder die Arbeit auf. Im ersten Jahrzehnt des Neubeginns leiteten die Wehr Wilhelm Gleich, Gustav Arndt und Johannes Schmidt. 1957 war Ernst Lüder der Wehrleiter.

Das 25-jährige Bestehen im Jahr 1958 wurde feierlich begangen. Neun der 20 Gründungsmitglieder konnten das Jubiläum gemeinsam mit den Kameraden begehen. 17 Jahre lang (1960-1977) war der bewährte Kamerad Herrmann Schönemann einer der dienstältesten Amtsleiter in der Geschichte der Wehr. In seiner Zeit als Wehrleiter wurden die Löschteiche im Dorf, in Neu-Günterberg und auf dem LPG - Gelände angelegt. Danach folgten die Wehrleiter Dieter Völker (1978) und Reiner Howe (1981),  der bereits seit 1966 als Stellvertreter tätig war und noch heute Ortswehrführer ist.

Auch das 50-jährige und 70-jährige Wehrjubiläum wurden feierlich in Anwesenheit von Ehrengästen begangen. 1990 nahm nach 55-jähriger Zwangspause der Kreisfeuerwehrverband wieder seine Arbeit auf, dem Günterberg beigetreten ist. Nach der Wiedervereinigung erhielten die Kameraden neue Uniformen. Sie beteiligten sich an Ausscheiden im Amtsbereich und belegten mittlere Plätze. 1999 erhält die Günterberger Wehr ein eigenes Kleinlöschfahrzeug und 2000 ein saniertes Feuerwehrgebäude mit einem Erweiterungsanbau.









In den letzten Jahren waren durchschnittliche 20 Kameraden in der Wehr aktiv. Sie unterstützten bei vielen Veranstaltungen des Ortes. Zum 70-jährigen Bestehen wurde eine eigene Feuerwehrfahne geweiht.